Der Ur-Mini ist wieder auferstanden. Der legendäre Brite gebärdet sich allerdings als kompromissloser Sportwagen. Er hört auf den Namen Meanie und besitzt den Schweizer Pass!
Klein und unschuldig steht er da, der Ur-Mini. Als könnte er kein Wässerchen trüben. Dabei handelt es sich um einen klassischen Fall von britischem Understatement: Denn in dem Kleinen pocht ein grosses Herz.
Von wegen Unschuldslamm, der Mini ist ein Wolf im Schafspelz!
Wo sich sonst die Rücksitzbank befindet, verrichtet jetzt ein aufgeladener Zweiliter-Mittelmotor seine Arbeit. 220 PS wuchtet das Aggregat auf die Hinterachse (Drehmoment: 340 Newtonmeter). Damit gelingt der Sprint von null auf 100 km/h in weniger als vier Sekunden, und die Tachonadel bleibt erst bei 200 km/h hängen. Damit lassen sich ausgewachsene Sportwagen jagen. Das ist ganz schön fies, weshalb der Name nicht von ungefähr kommt: Meanie (mean = fies).
Fünf Exemplare sollen bei der Emil Frey Classics AG gebaut werden. Ein Prototyp rollt bereits auf der Strasse. Ganz legal, strassenzugelassen in Europa und damit auch in der Schweiz. Das ist keineswegs selbstverständlich: Wer die EU-Kleinserien-Typengenehmigung erhalten möchte, muss haushohe Hürden überwinden!
